Rheinisches Industriebahn- Museum (RIM) in Köln-Nippes

Das Betriebswerk Cöln-Nippes, wie es zu seiner Entstehungszeit von der Königlich Preußischen Staatseisenbahn Verwaltung (KPSV)getauft wurde, gehörte eigentlich zum Rangierbahnhof Nippes und bekam deswegen diesen Namen. Rein geographisch gesehen liegt das Betriebswerk nämlich im heutigen Bilderstöckchen (Stadtteil von Köln).
Im Laufe der Jahre 1944-1984 wurden hier etliche Lokomotiven stationiert oder beheimatet, was diesem Betriebswerk im Gegensatz zu vielen anderen eine besondere Bedeutung zukommen ließ. 1991 wurde das Werk leider aufgelöst und die Lokomotiven nach Deutzerfeld „umgesiedelt“. Seit 1992 nimmt sich jetzt schon das Rheinische Industriebahn-Museum, der Freundeskreis Eisenbahn Köln und die Feuerwehr der mittlerweile zum Teil denkmalgeschützten Anlage an; Trägerverein ist das Eisenbahn Museum Köln e.V..

Im Zentrum der Ausstellungsstücke stehen Exponate in Köln hergestellter Lokomotiven der Firma Deutz, aber auch Arnold Jung- Lokomotiven gibt es zu bestaunen. Das Rheinische Industriebahn- Museum zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Fahrzeuge beheimatet, die sich in Spurweite, Transaktionsart und den eingesetzten Industriezweigen unterscheiden.

Mit seinen ca. 70 Triebfahrzeugen gehört es damit zu den größten Museen dieser Art in Deutschland. Interessant sind auch immer wieder die Gastlokomotiven des Museums, die zu einem richtigen Höhepunkt des Museumsbesuches werden können, wie beispielsweise beim Besuch einer Bahn mit dem Werbezug von der Maus und dem Elefanten aus der Sendung mit der Maus, die für Kinder ein wunderbares Highlight darstellte. Da sich die Anlage noch im Bau befindet und vieles noch ausgebessert werden muss, ist sie bisher leider nur einmal im Monat zu besichtigen, was aber mit ein bisschen Planung die Freude an einem Besuch nicht rauben sollte.