Das „Hauptmuseum“ der Deutschen Bahn ist das Verkehrsmuseum Nürnberg mit seinen Außenstellen in Koblenz und Halle (Saale). Das 1899 eröffnete Verkehrsmuseum Nürnberg (damals „Königlich bayerisches Eisenbahnmuseum“) gehört heute europaweit zu den ältesten Museen für Technik und dessen historische Entwicklung.
Das Verkehrsmuseum Nürnberg besticht durch seine Größe und umfangreiche Darstellung der Eisenbahngeschichte von den frühen Anfängen der Eisenbahn in Deutschland mit der Strecke Nürnberg- Fürth im Jahre 1835, über den Aufschwung der Bahn und die Bahngeschichte in der Zeit der Weltkriege, über die Reichs- und Bundesbahn im geteilten Deutschland bis hin zum modernen ICE. Weiterhin verfügt das Verkehrsmuseum über ein Freigelände mit weiteren historischen Sehenswürdigkeiten der Bahn (z.B. Rekonstruktion eines alten Bahnsteiges, historische Signale, usw.). Und auch für jüngere Besucher wird es nicht langweilig! In der Erlebniswelt und in Teilen des Freigeländes bietet das Verkehrsmuseum Nürnberg ein großes und sehr vielfältiges Angebot, bei dem Kinder durch spielerischen Umgang und eigenes Ausprobieren eine Menge zum Thema „Eisenbahn“ lernen können.
Auf beeindruckende Weise schafft es das Verkehrsmuseum Nürnberg das Interesse sowohl der großen wie auch der kleinen Besucher zu wecken und durch eine sehr moderne Darstellungsweise die Geschichte der Eisenbahn für jeden zugänglich zu machen.
Das Verkehrsmuseum Nürnberg besitzt zwei Außenstellen, nämlich in Koblenz und Halle/ Saale, die einen Teil der insgesamt 150 Exponate des Museums beherbergen. Bewundernswert sind vor allem die historischen Fahrzeuge und Originaleisenbahnen des Museums. In Koblenz gibt es überdies eine Modellbahnanlage im Maßstab H0 und eine Gartenbahnanlage.