Bayrisches Eisenbahnmuseum in Nördlingen

Das Bayrische Eisenbahnmuseum in Nördlingen besitzt schon fast eine lange Tradition. Im Jahr 1849 fuhr hier die so genannte „Ludwigs-Süd-Nord-Bahn“, worauf in Nördlingen eine Instandsetzungsstätte für Lokomotiven entstand. Einige Teile der Originalanlage aus dieser Zeit sind heute noch zu bewundern; so z.B. Trakt 2 und 3 des Ringlokschuppens oder die Werkstattgebäude. Durch den II. Weltkrieg wurde leider ein Großteil restlichen Anlage zerstört und erst später wieder aufgebaut und erweitert. In den Jahren 1966-1985 wurde das Betriebswerk Nördlingen nach und nach stillgelegt, so dass 1985 das Bayrische Eisenbahnmuseum das Gelände übernehmen und erhalten bzw. restaurieren und erweitern konnte.

So kann man heute das Bayrische Eisenbahnmuseum in seiner ganzen Pracht mit all den verschiedenen Bahnen und ehemaligen Werksanlagen bewundern. Das Angebot an Ausstellungsstücken ist gewaltig- es gibt alles mögliche an Damplokomotiven, Elektrolokomotiven und –triebwagen, Dieselloks und –triebwagen, Nebenfahrzeuge und Draisinen, Wagen und Geräte zu sehen- eben alles, was das Eisenbahn-Liebhaber-Herz begehrt.

Außerdem gibt es 2 Bahnstrecken zu befahren, nämlich die Strecke Nördlingen-Dinkelsbühl-Feuchtwangen und die Strecke Nördlingen-Oettingen-Gunzenhausen, was vor allem bei schönem Wetter viele Besucher aus ihren Häusern lockt.

Besonders beliebt sind die mehrmals im Jahr stattfindenden „Rieser Dampftage“ auf denen man das Museum einmal „hautnah“ erleben kann und viele Fahrzeuge in voller Fahrt erleben kann oder sogar selbst einen Ehrenlokführerschein machen kann. Auf jeden Fall gibt es hier eine Menge zu sehen und zu erleben.

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